Eine Tour rund um Winnenden am 16.05.2026
Teilnehmer:
Leitung:
Beginn:
Ende:
Wetter:
12 NABU - Mitglieder und 2 Gäste
Franz Debatin
09:00 Uhr
kurz vor 17:00 Uhr
Sonnig, ca. 50 % bewölkt, mittags über 20 Grad C, kaum Wind
„Kiebitz blühend???“
„Gamander-Ehrenpreis kreisend???“
Ach herrjeh, mir schwanden die Sinne, mein Kopf war ganz wuschig vor lauter Gucken, Zuhören, Staunen, Notieren und Aufpassen!
Das war eine unglaublich tolle Tour! Es waren ja zwei Touren (wie sagte ich neulich: „zum Preis von einer“), die zwar anstrengend, jedoch mit vielen Überraschungen gespickt waren.
Es begann am Rande der Saalbachniederung mit der herzlichen Begrüßung durch Franz Debatin, dem 1. Vorsitzenden der NABU - Gruppe Hambrücken. Dieser engagierte Naturfreund steckt voller Wissen über die Gegend. Er zeigte uns in der kurzen Zeit Teile der weitläufigen, insgesamt über 350 ha großen Landschaft und erklärte auch zusammengefasst die Umwandlung von Ackerflächen zum Naturschutzgebiet.
Zwei Teiche waren dort auf jeden Fall bemerkenswert, sie waren bestückt mit allerlei Wasservögeln wie Höckerschwan, Stockenten und Blässhühnern.
„Mehr nicht?“
Das verrate ich nicht! Da gilt es schon für die geneigte Leserschaft, sich auf die Seiten des „www.naturgucker.de“ zu bemühen und dort die Preziosen nachzulesen!!!
Bei diesen nahezu endlos erscheinenden Wiesen kam natürlich auch die Pflanzenwelt nicht zu kurz. Auch darüber wird im Internet berichtet.
Ich merke schon, mein Ablenkungsmanöver klappt nicht, also gut:
Der Knaller war schon mal eine Moorente, sowie Rotschenkel, Schwarzschwan und Wasserralle. Ein nahe singender Drosselrohrsänger wurde von einem Teichrohrsänger abgelöst, Horst hat uns den Unterschied zum Glück verdeutlicht.

Und wenn wir von Farben reden wollen, viele Weißstörche haben uns schon zu Beginn der Tour begrüßt, Braun- und Schwarzkehlchen trugen mit einem weiteren Farbklecks zu der bunten Vogelwelt bei.
Alle Fotos von allen Fotograf/innen der beiden Touren kann ich bei weitem nicht zeigen, es sind hunderte.

Nach dem gemütlichen Mittagessen mit viel Gedankenaustausch in Forst machten wir die zweite Tour, von Franz prima geführt, in die Wagbachniederung.
Für Sonntag waren erstaunlich wenig Ornis unterwegs, es war ja schon kurz vor 15 Uhr, als wir dort ankamen. Eines vorweg: Leider hat sich das Blaukehlchen, von Marc so sehr erhofft, nicht gezeigt. Ich hätte ja auch gerne mal eines in real entdeckt.
Stelzenläufer, Purpurreiher und Rotschenkel waren schon ein wenig ausgleichend und eine rufende Turteltaube in der Nähe hat man ja auch nicht alle Tage, gell.

Doch auch Flussregenpfeifer und Bruchwasserläufer erfreuten immer wieder das Auge von uns Naturfreunden und wenn dann noch die musikalische Untermalung von der Nachtigall dazukommt, beginnt man glatt zu schwärmen.
Alle waren über die Maßen mit „süß!“, „ach wie goldig!“ und „die würde ich am liebsten gleich adoptieren!“ von den insgesamt 10 jungen Kanandagänseküken begeistert, die ungeniert zum Teil zwischen unseren Beinen nach Futter suchten.

Solche herzerwärmenden Erlebnisse mussten wir dann dringend in Kirrlach mit leckeren Eisbechern abkühlen…..
Und hier noch weitere Fotos:







19-05.2026/w.p.

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