
Es gibt zwei Arten von Naturdenkmalen. Zum einen besondere Einzelgebilde der Natur, das können zum Beispiel besonders schöne oder landschaftsprägende Bäume sein. Zum andern flächenhafte Naturdenkmale, das sind kleine Naturschutzgebiete bis zu einer Größe von 5 Hektar. In Winnenden gibt es derzeit 11 flächenhafte Naturdenkmale. Hier stellen wir einige von ihnen vor.
Naturgucker
Unsere Beobachtungen erfassen wir im Naturgucker. Dort finden sich viele Bilder und die von allen Ehrenamtlichen erfassten Arten im Gebiet. Die Gebiete im Naturgucker sind in den jeweiligen Eckdaten verlinkt. Aus technischen Gründen ist die Ansicht im Naturgucker nur auf dem Desktop verfügbar und nicht bei Mobilgeräten.
Rechtsverordnungen
Alle Naturdenkmale auf unserer Seite haben die offiziellen Rechtsverordnungen, die die behördlich festgeschriebenen Schutzzwecke beinhalten.
Naturdenkmal-Steckbriefe
Die Steckbriefe der Naturdenkmale sind durch das Land Baden-Württemberg über die Umwelt-Datenbank Online (kurz UDO) abrufbar und jeweils in den Eckdaten der einzelnen Naturdenkmale verlinkt.
Biotope
Zu allen in den Naturdenkmalen ausgewiesenen Offenland- und Waldbiotope finden sich die offiziellen, behördlichen Daten der Erhebungen ebenfalls in den Eckdaten verlinkt.
Welche Arten kommen in den Naturdenkmalen vor? Ist eine bessere Pflege notwendig? Gibt es Gefährdungen, z.B. durch Müll oder Vandalismus? Dazu brauchen wir Hilfe. Eure Aufgabe im aktiven Naturschutz ist die regelmäßige Begehung von Naturdenkmalen und die Erfassung der dort vorkommenden Tier- und Plfanzenarten.
Interesse an dieser wichtigen und schönen Aufgabe? Einfach bei Daniel Baier ([email protected]) melden.
Der spornartige Stufenrandberg zwischen Zipfelbach und Buchenbach beherbergt, wie einige typische Bergkuppen im benachbarten Remstal, eine heideartige, sehr trockene Übergangszone zwischen umgelegtem Weinberg und dem Wald auf der Kuppe.
Ein alter Sandsteinbruch hat sich zu einer Magerwiese entwickelt. Die Öffnung des Naturdenkmals nach Westen begünstigt, durch die größere Wärmeeinstrahlung, den Wuchs wärmeliebender Arten.
Die Böschung zwischen Weinbergweg und Wald beherbergt, wie auch einige typische Bergkuppen im benachbarten Remstal, eine heideartige, sehr trockene Übergangszone zwischen umgelegtem Weinberg und dem Wald auf der Kuppe.
Das Naturdenkmal Alter Weinbergweg war lange Zeit unbeachtet und wenig begangen. Nur ein schmaler Grasweg stand zur Verfügung. Als der Rotenbühl noch Weinberg war, zogen auf ihm die Bewirtschafter mit Handkarren ihre Ernte zur im Tal liegenden Kelter. Als der Weinbau aufgegeben wurde, folgten Streuobstwiesen. Im Laufe der Zeit wurden einige Anrainergrundstücke gepflegt, mit Häuschen zur Freizeitgestaltung bebaut, andere verkamen. So entstand ein Mosaik, das die ortsansässigen Jäger als Ruheraum für die Wildtiere und die naturverbundenen Menschen gerade wegen der Unberührtheit schätzten. Ungestört von Verkehr konnte man dem Sinn der Verordnung des Flächenhaften Naturdenkmals nachspüren. Schmetterlinge und andere Insekten, sogar Zauneidechsen konnten sich ungestört entwickeln.
An den Buchenbachhof grenzt ein sumpfiger Bereich im stark vernäßten Talgrund des Buchenbächles, einem Zufluss des Buchenbachs. Das Buchenbächle entspringt in der Nähe von Bürg und schlängelt sich durch einen für solche Standorte typischen Laubwald. An einigen Stellen wurden nicht standortgerechte Nadelhölzer gepflanzt, gerade im Bereich des Naturdenkmals besteht aber eine sehr gute Ausbildung der Gesellschaft des Erlen-Eschen-Auenwaldes, der seit 1981 als Naturdenkmal geschützt ist.
Im Rotenbühl wurde früher Schilfsandstein abgebaut. Wer heute hier vorbeiwandert, sieht das Naturdenkmal entweder von oben, mit Blick auf den Tümpel oder vom Tal her kommend, mit einer Schranke. Da kein Weg hindurch führt, hat es sich zum Rückzugsraum für die Tiere des Waldes entwickelt. Das Betretverbot muss unbedingt beachtet werden.